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Flugordnung

1. Jeder Modellflieger hat sich so zu verhalten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere anderer Personen und Sachen sowie die Ordnung des Modellflugbetriebes nicht gefährdet oder gestört werden.

2. Aufstiegszeiten:
Täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, jedoch bei Flugmodellen mit Verbrennungsmotoren innerhalb dieses Zeitrahmens nur während der folgenden Zeiten:

An Werktagen nicht vor 6.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen nicht vor 7.00 Uhr

3. Es dürfen Flugmodelle bis maximal 25kg Gesamtmasse betrieben werden.

4. Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren dürfen einen maximalen Schallpegel von 73dB(A)/25m nicht überschreiten.

5. Verbrennermodelle sind vor dem Erstflug auf dem Platz einer Lärmmessung zu unterziehen, sowie bei einer für die Geräuschemission relevanten Veränderung.
Dazu bitte an Harry Fritsche wenden. Der dazu ausgestellte Lärmpass ist stets mitzuführen und bei einer Kontrolle vorzuzeigen.

6. Es darf maximal ein Flugmodell mit Kolbenverbrennungsmotor gleichzeitig betrieben werden.

7. Die gültige Versicherungskarte ist jährlich dem Schriftführer vorzulegen, welcher eine Kopie anfertigt und diese im Flugbuchordner abheftet.

8. Findet Flugbetrieb bei Anwesenheit von mehr als zwei Personen ( dazu zählen Steuerer, Helfer, Zuschauer) am Gelände statt, ist ein Flugleiter einzusetzen. Der Flugleiter hat den Flugbetrieb zu überwachen und muss erforderlichenfalls ordnend eingreifen. Während der Flugleitertätigkeit darf er selbst kein Modell steuern. Er kann sich vertreten lassen, um selbst ein Modell zu betreiben. Der Flugleiter ist das erste volljährige Mitglied des Vereins, das am Gelände erscheint, oder derjenige, auf den sich die anwesenden einigen.

Den Anordnungen des Flugleiters ist unbedingt Folge zu leisten!

Bei Verstößen gegen Bestimmungen dieser Flugordnung oder des Erlaubnisbescheides kann ein Flugverbot ausgesprochen werden. Er übt für den MFC-Kucha das Hausrecht am Platz aus und kann Personen, die den ordnungsgemäßen Ablauf des Flugbetriebes stören, vom Platz verweisen. Ahndungsmaßnahmen sind schriftlich im Flugbuch festzuhalten und der Vorstandschaft mitzuteilen. Die Vorstandschaft entscheidet dann über weitere Maßnahmen.

9. Es ist ein Modellflugbuch zu führen, welches alle notwendigen Eintragungen vollständig
und leserlich wie im Muster enthalten muss. Die Angaben sind vom Flugleiter durch Unterschrift zu bestätigen.
Das Flugbuch ist der Luftfahrtbehörde bzw. der Polizei auf Verlangen vorzulegen.

10. Während Start- und Landephase müssen die Start- und Landefläche frei von unbefugten Personen und beweglichen Hindernissen sein.

11. Als Flugraum wird ausschließlich der in dem Lageplan Anlage 2 dargestellte Bereich zugelassen. Dabei ist besonders zu beachten, das der Flugraum die Ausgleichsfläche auf FL.NR 672 der Gemarkung Kucha (in Anlage 2 schraffiert dargestellt) nicht berührt.

Bei einem Verstoß gegen die Flugraumnutzung muss mit sofortigem Flugverbot gerechnet werden, da dadurch erhebliche Strafen für den Verein entstehen können.

Straßen und Wege innerhalb des ausgewiesenen Flugraumes dürfen nicht unter 25m über Grund überflogen werden. Dies gilt nicht für Start- und Landevorgänge, wenn sichergestellt ist, dass sich auf dem betreffenden Wege- Straßenabschnitt auf mindestens 25 m Breite keine Personen aufhalten oder störende Gegenstände befinden.
Zwischen den Flugmodellen und Drittpersonen außerhalb des Aufstiegsgeländes muss stets ein ausreichender Sicherheitsabstand eingehalten werden. Das Anfliegen sowie das Überfliegen von Personen und Tieren ist nicht zulässig. Soweit sich auf den Feldern innerhalb des ausgewiesenen Flugraumes Personen aufhalten, dürfen diese Felder nicht überflogen werden.

12. Die Flugmodelle müssen während der gesamten Flugdauer ständig vom Steuerer beobachtet werden können. Sie haben anderen bemannten Luftfahrzeugen stets auszuweichen.

13. Es dürfen nur Funkanlagen verwendet werden, die den geltenden Vorschriften der Bundesnetzagentur entsprechen.
Bei Anzeichen von Funkstörungen ist der Flugbetrieb unverzüglich solange einzustellen, bis die Störquelle eindeutig ermittelt und ausgeschaltet wurde. Sollten dauerhafte oder wiederholte Funkstörungen auftreten, sind die Bundesnetzagentur und die Luftfahrtbehörde hierüber in Kenntnis zu setzen.
Die Belegung der Frequenzen und der genutzten Kanäle der Funkfernsteuerungsanlagen ist während des Betriebes durch eine Kennzeichnung der Sender und durch Anzeigen auf einer Frequenztafel kenntlich zu machen. Für das 2,4 GHz Band trifft dies nicht zu, da diese Anlagen die Kanäle eigenständig verwalten. Diese Funkanlagen müssen als 2,4 GHz Anlagen gekennzeichnet sein.

14. Der Flugbetrieb darf nur in Anwesenheit einer Person durchgeführt werden, die erfolgreich an einer Unterweisung in Sofortmaßnahmen am Unfallort oder Ausbildung in Erster Hilfe teilgenommen hat. Es muss eine Erste-Hilfe- Ausrüstung zur Verfügung stehen, die zumindest der für das Mitführen in PKW vorgeschriebenen Ausrüstung entspricht.
Bei Personenschäden sind zunächst Sofortmaßnahmen am Unfallort zu ergreifen.

Bei Alarmierung der Unfallrettung soll als Treffpunkt der Ortsausgang von Kucha an der Straße nach Dippersricht/Traunfeld vereinbart werden. Dorthin ist ein Fahrzeug abzustellen, das die Rettung zur Unfallstelle begleitet.

15. Unfälle mit Personen- oder schweren Sachschäden oder sonstigen relevanten Störungen im Zusammenhang mit der Ausübung dieses Erlaubnis sind unverzüglich der Vorstandschaft mitzuteilen.
16. Bei starken Winden oder sonstigen Witterungsbedingungen, die die Sicherheit des Modellflugbetriebes beeinträchtigen können, darf kein Flugbetrieb stattfinden.

17. Das Gelände muss in einem sauberen Zustand verlassen werden.

18. Sämtliche Fahrzeuge dürfen ausschließlich auf den vorgesehenen Parkflächen abgestellt werden. Keinesfalls auf den Zufahrtwegen.

19. Die Flugordnung wurde anhand des Erlaubnisbescheids vom 2.5.2012, erlassen von der Regierung Mittelfranken- Luftamt Nordbayern, erstellt. Diese ist auf Wunsch beim Vorstand einzusehen.

Jeder, der am Flugbetrieb teilnimmt, erkennt die mit dieser Flugordnung getroffenen Regelungen an. Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung am Modellfluggelände sieht sich der MFC-Kucha e.V. im Interesse aller Modellflieger gehalten, Verstöße strikt zu ahnden. Bei schweren oder fortgesetzten Verstößen droht die Kündigung.

Flugraum MFC Kucha

Flugraum MFC Kucha.

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